Roséwein

Rosé im Glas

Durch ihre Leichtigkeit und Frische sind die deutschen Rosés nicht nur im Sommer beliebt, Roséweine eignen sich das ganze Jahr hindurch als Menübegleiter.

Fakten

  • 12 %

    beträgt der Anteil von Rosé an den in Deutschland verkauften Weinen

  • 9 - 13 °

    Trinktemperatur sind ideal

  • 2020

    präsentierte das DWI ausgezeichnete Roséweine auf der ProWein

Herstellung

Für die Roséwein-Bereitung werden die roten Beeren zunächst nur leicht angequetscht. Diese so genannte Maische lässt man dann ein wenig ruhen, um den Farbpigmenten Zeit zu geben, aus der Beerenhaut in den Saft überzugehen. Hat der Traubensaft die gewünschte Farbintensität erreicht, wird die Maische gepresst und der roséfarbene Most zu Wein vergoren.

Doch nicht jeder roséfarbene Wein wird auch als „Rosé“ bezeichnet. Man findet ebenso die Bezeichnung „Weißherbst“ auf dem Etikett. Da Weißherbst im Gegensatz zu Rosé immer reinsortig gekeltert wird, muss auf dem Etikett immer die Rebsorte mit angegeben werden.

Spielarten

Der "Schillerwein" ist ein traditioneller Rotling aus dem Anbaugebiet Württemberg. Für seine Herstellung sind keine besonderen Rebsorten vorgeschrieben. "Badisch Rotgold" ist ein spezieller Rotling aus Baden, der ausschließlich aus Grauburgunder- und Spätburgundertrauben bereitet wird. Der "Schieler" hingegen ist ein regionaltypischer Rotling aus Sachsen.

Rosé ist ein Begleiter durch das ganze Jahr. Während er für gewöhnlich bei 9-13 Grad genossen wird, kann er für die warmen Sommermonate ruhig noch weiter heruntergekühlt werden, da er sich aufgrund der hohen Außentemperaturen ohnehin schneller erwärmt.

Genuss

Rosé und Weißherbst kann man sehr gut – gerne auch in ihren prickelnden Variationen – als Aperitif reichen oder zur Vorspeise servieren, beispielsweise mit Tapas oder Antipasti. Sie empfehlen sich außerdem zu diversen Fisch- und Grillgerichten. Typisch für ihre Natur ist der geringe Fruchtsäure- und Gerbstoffgehalt, weshalb ihn viele Weinfreunde auch gerne zu fernöstlichen Speisen wie Currys oder thailändischen Gerichten trinken. Des Weiteren harmonieren milde, halbfeste Schnittkäse wie Edamer oder junger Gouda mit zart-frischen und trockenen roséfarbenen Weinen.

Ebenso sind Rosé und Weißherbst hervorragende Partner für eine frisch-fruchtige Sommerbowle. Insbesondere mit Erdbeeren harmoniert beispielsweise ein Spätburgunder Rosé geschmacklich wie farblich hervorragend.

Aus welchen Rebsorten setzt sich "Badisch Rotgold" - eine Art des Rotlings - zusammen?

Ein "Badisch Rotgold" setzt sich per Definition aus Grau- und Spätburgunder zusammen und kommt, wie der Name schon sagt, aus dem Anbaugebiet Baden.

Weitere Rezeptideen

mit Kürbis-Weißweinsauce Pasta mit Kürbis-Weißweinsauce

mit Kürbis-Weißweinsauce

  • 750 Gramm Butternut-Kürbis(se)
  • 3 kleine Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Becher Crème fraîche
  • 250 ml trockener Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 25 Gramm Parmesan oder ähnlicher Hartkäse
  • 400 Gramm Spaghetti oder andere Nudeln
  • nach Geschmack Salz, Pfeffer, Zucker
  • 4 EL Kürbiskerne, evtl. gehackt
  • nach Belieben Muskat, Thymian

Knoblauch und Zwiebeln glasig dünsten. Butternut-Kürbis würfeln und zugeben, mit Pfeffer und Zucker würzen. Wenn die Würfel noch fest sind, den Weißwein und die Gemüsebrühe angießen. Weiter köcheln, bis der Kürbis bissfest ist.

 

In der Zwischenzeit die Nudeln kochen und abgießen.

 

Zum köchelnden Kürbis Thymian, Muskat, Salz und Crème fraîche zugeben, aufkochen und binden. Parmesan unterrühren, abschmecken. Man kann auch einige Kürbiswürfel zerdrücken, so wird die Sauce sämiger.

 

Pasta auf Tellern anrichten und Kürbissauce darübergeben.

Mit Kürbiskernen bestreuen.

  • Scheurebe (trocken)

an Pfifferling-Zwiebellauch, dazu Kartoffel-Flammkäseragout in der Grilltomate Kotelette vom Hunsrücker Kalb

an Pfifferling-Zwiebellauch, dazu Kartoffel-Flammkäseragout in der Grilltomate

  • 4 x 300 Gramm Kotelettes
  • 250 Gramm Pfifferlinge
  • 4 große Kartoffeln
  • 2 große Grilltomaten
  • 180 Gramm Flammkäse
  • 50 Gramm Knollensellerie
  • 200 ml Spätburgunder
  • 200 ml Sahne
  • 50 Gramm Butterschmalz
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Rapsöl
  • 6 Stück Lauchzwiebeln
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • je 1 Zweig Thymian & Rosmarin
  • je 1 TL Majoran & Oregano
  • nach Belieben Salz & Pfeffer

Die Kartoffeln, den Sellerie und die Knoblauchzehe schälen, den Knoblauch zerstoßen, Kartoffeln und Sellerie in kleine Würfel schneiden. In einer Kasserolle das Rapsöl erhitzen, die Kartoffel- und Selleriewürfel dazugeben, kurz anschwitzen und mit ⅔ der Sahne auffüllen. Mit Salz, Pfeffer und dem gestoßenen Knoblauch abschmecken und ca. 6 Minuten leicht köcheln lassen. Oregano, Majoran,

etwas Thymian und den gewürfelten Flammkäse dazugeben und sofort vom Ofen nehmen.

 

Die Kalbskoteletts mit Pfeffer würzen, in der Pfanne im heißen Butterschmalz ca. 3 bis 4 Minuten auf beiden Seiten anbraten und anschließend bei 160 Grad im Ofen 8 – 9 Minuten garen. Das Fleisch danach kurz ruhen lassen.

 

Die Grilltomaten halbieren, aushöhlen, auf ein Backblech setzen und mit dem Kartoffel-Flammkäseragout füllen. Das Backblech ca. 6 – 7 Minuten zu den Koteletts in den Ofen geben. 1 EL Butter und den Rosmarinzweig in den Bratansatz geben, mit dem Spätburgunder ablöschen, etwas einreduzieren lassen und mit der restlichen Sahne verfeinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Die Pfifferlinge und die Lauchzwiebeln putzen. Die Lauchzwiebeln gut waschen, in 5 cm große Stücke schneiden, in Salzwasser kurz blanchieren und in Eiswasser abkühlen. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, die Pfifferlinge dazu geben und 2 – 3 Minuten anschwitzen Die Lauchzwiebeln und den restlichen Thymian dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • Riesling (trocken)

zu halbtrockenen Weinen Flädlesuppe

zu halbtrockenen Weinen

  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Liter Fleischbrühe
  • 150 Gramm Weizenmehl
  • 300 ml Milch
  • nach Belieben Speckschwarte zum ausreiben der Pflanne
  • Etwas Salz

Aus dem Mehl, der Milch, den Eiern und einer Prise Salz einen glatten, nicht zu dicken Teig rühren. Eine schwere Bratpfanne stark erhitzen, mit dem Speck ausreiben, einen kleinen Schöpflöffel Teig hinein geben, verlaufen lassen und dünne Pfannkuchen (Flädle) backen.

 

Die Flädle abkühlen lassen, halbieren und in dünne Streifen schneiden.

 

In klare, sehr heiße Fleischbrühe einlegen und sofort servieren.

  • Trollinger (halbtrocken & feinherb)

der „Frankfurter Grünen Sauce“ Quiche mit Kräutern

der „Frankfurter Grünen Sauce“

  • 200 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter
  • je 1 Bund Kräuter für Frankfurter Grüne Sauce (Petersilie, Kresse, Kerbel, Borretsch, Sauerampfer, Schnittlauch, Pimpernelle)
  • 100 - 125 Gramm Schwarzwälder Schinken
  • 7 ganze Eier
  • 125 ml Sahne
  • 100 Gramm Frischkäse
  • 1 EL Zitronensaft
  • nach Geschmack Salz & Pfeffer

Mehl und Butter mit 4 EL Wasser und ¼ Teelöffel Salz zu einem glatten Teig kneten. Eine Form damit auskleiden und 30 Minuten kühl stellen.

 

4 Eier hart kochen. Kräuter der Frankfurter grünen Sauce waschen, abtropfen und fein schneiden. Schinken hauchdünn schneiden und auf dem Teigboden verteilen. Die hart gekochten Eier kleinhacken und darüber verteilen. 3 Eier, Sahne und Frischkäse mischen und mit 1 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und dann die Kräuter unterheben. Die Mischung auf den Teigboden verteilen.

 

Bei 180 °C (Gas Stufe 4) auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 30 Minuten backen.

  • Riesling (trocken)