Weinlagerung

Für die Lagerung bekommt dem Wein ein kühler, feuchter, dunkler Keller am besten. Ideal für die Weinlagerung ist eine Durchschnittstemperatur von 10 - 12°C.

Ein kühler Platz in der Wohnung, wo die Temperaturen nicht allzu sehr schwanken, tut es auch. Oft ist dies das Schlafzimmer.

Grundsätzlich gilt, dass der Wein umso schneller reift, je höher die Umgebungstemperatur ist. Dauerhafte Temperaturen über 20°C sind in jedem Fall ungeeignet. Starke Geruchs- oder Lichteinwirkung ebenfalls. Für die langjährige Lagerung sollten Weine, die mit Korken verschlossen sind, liegend aufbewahrt werden, damit der Korken nicht austrocknet und einschrumpft. Mit Kork verschlossene Weine, die für den schnelleren Konsum gedacht sind, können über einen Zeitraum von 1 bis 2 Jahren auch stehend aufbewahrt werden. Weine mit Kunststoffkorken, Schraubverschluss, Kronkorken oder Glasverschluss können bedenkenlos stehend aufbewahrt werden.

Man kann generell sagen, dass Weine umso länger haltbar sind, je höher der Gehalt an Alkohol, Süße, Säure und - beim Rotwein – an Gerbstoff ist. Edelsüße Spezialitäten wie Trockenbeerenauslesen oder Eisweine, die im Alkoholgehalt nicht allzu niedrig sind, können 20 Jahre oder länger aufbewahrt werden.

Ebenfalls Jahrzehnte haltbar sind hochwertige Rotweine mit hohem Gerbstoffanteil und Alkoholgehalten von 13 vol.% oder mehr, insbesondere wenn sie auch noch im Barrique-Fass gereift sind. Basisqualitäten trockener Weine sollten innerhalb von 3 Jahren getrunken werden.

Im Premiumbereich sind bei trockenen Weinen auch 5-10 Jahre kein Problem. Sekt schmeckt am besten frisch. Winzersekte vertragen auch eine 2-3-jährige Aufbewahrung. Rosé und Weißherbst schmecken jung getrunken am besten, dementsprechend sollte man sie nicht länger als 1-2 Jahre aufbewahren.

Aus welchem Jahrhundert stammt der älteste noch flüssige Wein der Welt?

Der älteste noch flüssige Wein stammt aus dem 4. Jahrhundert. Die Flasche wurde 1867 in einem Grab entdeckt und kann heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer besichtigt werden.

Rebsorten

Weitere Rezeptideen

der traditionelle Brotaufstrich Spundekäs

der traditionelle Brotaufstrich

  • 75 Gramm Frischkäse
  • 75 Gramm Quark
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 EL Schnittlauchröllchen
  • Nach Bedarf Paprikapulver (edelsüß), Salz, Pfeffer

Frischkäse und Quark miteinander glatt rühren. Die Zwiebel fein würfeln und unter die Masse mischen. Den Schnittlauch klein schneiden (das geht besonders gut mit einer sauberen Schere). Einen kleinen Teil Schnittlauch zum Garnieren zurückbehalten, den Rest ebenfalls untermischen.

 

Mit Paprika, Pfeffer und Salz nach Belieben abschmecken und mit Schnittlauch garnieren.

 

Spundekäs schmeckt traditionell zu Brezeln, aber auch zu Ofenkartoffeln oder als Dip für Rohkost.

  • Riesling (trocken)
  • Müller-Thurgau (trocken)

(Kunsttopffleisch) nach Art des Hauses „Kunschthäwwelfläsch“

(Kunsttopffleisch) nach Art des Hauses

  • 1 kg Schweinekamm
  • 2-3 ganze Zwiebeln
  • nach Belieben Lorbeerblätter, ganze Nelken, gemahlener Kümmel, Pfefferkörner
  • 500 ml Rivaner oder Silvaner
  • nach Geschmack Salz & Pfeffer

Ein paar Tage vor der Zubereitung beim Metzger ein Stück Schweinekamm pökeln lassen. Alternativ den Schweinekamm selbst vor der Zubereitung salzen und pfeffern. Am Vortag den Schweinekamm mit einem scharfen Messer im Abstand von ca. 1,5 cm ein-, aber nicht ganz durchschneiden.

 

2 - 3 Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Lorbeerblätter, Nelken, Kümmel und Pfeffer bereitstellen. In die Einschnitte ein paar Scheiben Zwiebeln, eine Nelke, etwas gemahlenen Kümmel und Pfeffer und in jeden zweiten Einschnitt ein Lorbeerblatt legen. In einen großen Bratschlauch die restlichen Zwiebeln, ein bis zwei Nelken und ein Lorbeerblatt geben, das Fleisch darauf legen und den Weißwein angießen. Den Bratschlauch gut verschließen und das Fleisch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

 

Dann den Bratschlauch auf den kalten Backofenrost legen und ca. 1½ bis 2 Stunden bei 200 °C (Gas Stufe 4, Umluft 180 °C) garen lassen.

  • Müller-Thurgau (halbtrocken & feinherb)
  • Silvaner (halbtrocken & feinherb)

mit Zimt und Zucker Odenwälder Apfelauflauf

mit Zimt und Zucker

  • 1 kg Äpfel
  • 250 Gramm Semmelbrösel
  • 125 Gramm Zucker
  • 2 EL Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Nelken
  • 50 Gramm Rosinen
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 1 EL Rum
  • zum Bestreuen Zimt & Zucker

Semmelbrösel, Butter, Gewürze und 2 EL Zucker in einer Pfanne rösten. Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. In Weißwein mit Rum und Zucker dünsten, bis die Flüssigkeit nahezu verdunstet ist.

 

Gefettete Springform abwechselnd mit Semmelbröselmasse und Äpfeln füllen (unterste und oberste Schicht aus Semmelbröselmasse).

 

Eine ½ Stunde bei 140 °C backen. Mit Zimt und Zucker bestreuen.

  • Riesling (lieblich)

mit Wildentenbrust, Steinpilzen und glacierten Esskastanien Kräutersalat

mit Wildentenbrust, Steinpilzen und glacierten Esskastanien

  • 150 Gramm Wildkräuter
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamessig
  • 8 Stück Wildentenbrüste (a 100g)
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 4 EL Honig
  • 1 EL Thymian
  • 200 Gramm Steinpilze
  • 20 gekochte Maronen
  • 100 ml Apfelsaft
  • 2 El Zucker
  • nach Belieben Salz & Pfeffer

Wildkräuter putzen, waschen und trocken tupfen. Mit Olivenöl und Balsamessig marinieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Den Backofen auf 220 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Wildentenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen, auf der Fleischseite in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl anbraten und im vorgeheizten Backofen auf der Hautseite etwa 8 Minuten fertig garen. Die Entenbrüste herausnehmen, die Hautseite mit Honig und Thymian bestreichen und noch einmal etwa 2 Minuten bei starker Oberhitze knusprig braten.

 

Die Steinpilze säubern und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne in Öl von beiden Seiten braten, herausnehmen und warm halten. Den Zucker in der Pfanne karamellisieren, mit dem Apfelsaft ablöschen und so lange köcheln, bis sich der Karamell aufgelöst hat. Die Kastanien zugeben und eventuell noch etwas Apfelsaft zugießen.

  • Weißburgunder (trocken)
  • Gutedel (trocken)