Aussichtspunkt über den Rhein auf dem Krahnenberg

Der Andernacher Krahnenberg ist sozusagen der „Hausberg“ der Stadt, er erhebt sich oberhalb des Rheins, an seinem Fuße liegt der namensgebende „Alte Krahnen“.

Fakten

  • 6,7 km

    Distanz

  • 2 Stunden

    Gehzeit

  • leicht

    Schwierigkeitsgrad

Der Andernacher Krahnenberg ist sozusagen der „Hausberg“ der Stadt, er erhebt sich oberhalb des Rheins, an seinem Fuße liegt der namensgebende „Alte Krahnen“, welcher als Stein-/Turmdrehkran bis 1911 vornehmend zum Verladen von Mühlsteinen, Tuff und Wein in Betrieb war.

Der Krahnenberg mit dem Andernacher Stadtwald dient als Naherholungsgebiet in direkter Nähe zur Stadt und wird von Bürgerinnen und Bürgern gerne für Spazier- und Wandertouren genutzt. Derzeit ist der Ausbau eines ausgewiesenen Wanderwegenetzes auf dem Krahnenberg in Arbeit. Auch ein Teil des „Rheinburgenweges“ führt durch den Andernacher Stadtwald.

Vom Aussichtspunkt hat man einen wundervollen Blick ins nördliche Mittelrheintal und auf die gegenüberliegenden Weinberge von Leutesdorf. Der Bereich des Neuwieder Beckens, unmittelbar zwischen Andernach und Leutesdorf, nennt sich schon seit Römerzeiten die Andernacher Pforte (Porta Antunnacensis). Im Nordwesten beginnt die Voreifel. Der Blick richtet sich hinaus aus dem Waldgebiet in Richtung Norden, wo die Hänge der Berge wieder steil ansteigen.

Gegenüber richtet sich der Blick auf den Weinort Leutesdorf, welchen eine gute Freundschaft mit Andernach verbindet. Auch das Hammersteiner Werth ist nördlich von Leutesdorf noch zu sehen. Als größte Weinbaugemeinde am unteren Mittelrhein blickt Leutesdorf auf eine lange Weinbautradition zurück. Bereits aus 565 n.Chr. sind Nachweise zum Weinbau vorhanden. In freundschaftlicher Verbundenheit pflegt auch die Stadt Andernach einen Weinstock in Andernach. Oberhalb der Leutesdorfer Weinberge erstreckt sich der Premiumwanderweg Rheinsteig.