Geschichte
Die Weinrebe ist eine der ältesten Pflanzen der Welt. Die Römer brachten sie vor mehr als 2.000 Jahren an Rhein und Mosel.
Fakten
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2.000
Jahre Weinbau
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66
Höhepunkte der Weinkultur
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100 Mio.
Jahre gibt es die Wildrebe
Schon vor mehr als 100.000.000 Jahren gab es mehrere Arten von Wildreben. In den deutschen Weinregionen begann die Geschichte des Weinanbaus mit den Römern, also vor etwa 2.000 Jahren. Die Römer fanden es möglicherweise zu mühselig, den Wein in schweren Amphoren über die Alpen zu transportieren. Also brachten Sie einfach die Rebstöcke aus ihrer Heimat mit in den Norden. Diese „nordischen“ Weine waren schon damals frischer und vielfältiger im Geschmack als ihre südlichen Vorgänger.
Karl der Große regelte im 8. Jahrhundert im "Capitulare de villis" auch Teile des Weinanbaus: Wein sollte aus hygienischen Gründen nicht mit den Füßen entsaftet und in Fässern statt in Weinschläuchen gelagert werden. Vor allem die Klöster waren Zentren der Weinkultur. Wein war zu dieser Zeit das Volksgetränk Nr. 1 und diente als Ersatz für das häufig verschmutze Trinkwasser. Erst um 1500 nahm die Rebfläche aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen, der verbesserten Bierherstellung und der Zunahme des Weinimports ab. Die Vorherrschaft über den Weinbau durch die Kirche wurde in den linksrheinischen Gebieten im Zuge der Eroberungen Napoleons abgeschafft.
Im 19. Jahrhundert brachte die Reblaus den Weinbau nahezu zum Erliegen. Gebietstypische Sorten verschwanden. Erst mit den sogenannten Pfropfreben konnte zur Jahrhundertwende ein Neuanfang gewagt werden. Hier wurden heimische Rebsorten auf resistenten amerikanischen Wurzeln gezüchtet. Dieses Verfahren der Pfropfrebe ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Durch den Fortschritt in der Rebzüchtung entstand ein ausgewähltes Sortiment von Standardsorten, die heute den deutschen Weinbau ausmachen.
Verschiedene Museen stellen die Historie des Weinbaus in den deutschen Anbaugebieten anschaulich dar, zum Beispiel das Weinmuseum in Speyer, das Moselweinmuseum in Bernkastel-Kues oder das Deutsche Weinbaumuseum in Oppenheim. Außerdem zeugen 66 Höhepunkte der Weinkultur von Tradition und Entwicklung des Weinbaus in Deutschland.
Ampelographie bedeutet Rebsortenkunde. Aus welchen griechischen Worten setzt sich dies zusammen?
Der erste Wortteil - ampelos - beschreibt den Rebstock, während sich der Zweite - gráphein - vom griechischen Verb für "schreiben" ableitet.
Rebsorten
Weitere Rezeptideen
mit Birnenspalten Hähnchenbruststreifen
mit Birnenspalten
- 500 Gramm Hähnchenbrustfilet
- 2 reife Birnen
- 200 ml Birnensaft
- 100 ml Sahne
- 1 ganze Zwiebel
- 4 EL Olivenöl
- nach Belieben Salz & Pfeffer
Das Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Die Zwiebelwürfel dazugeben und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Die Birnen waschen, schälen, das Gehäuse entfernen, in Spalten schneiden und in der Pfanne mit anbraten. Mit dem Birnensaft ablöschen und leicht reduzieren lassen.
Zum Schluss die Sahne dazugeben und abschmecken.
- Müller-Thurgau (halbtrocken & feinherb)
- Kerner (halbtrocken & feinherb)
ein weihnachtliches Dessert Zwetschgenröster mit Zimteis
ein weihnachtliches Dessert
- 1 kg Zwetschgen (frisch oder TK)
- 100 Gramm Zucker
- 0.5 TL gemahlener Zimt
- Eine Prise Nelkenpulver
- 50 ml Pflaumenschnaps
- 50 Gramm dunkler Rohrzucker
- 2 EL alter Balsamicoessig
- 200 Gramm Zucker
- 4 Eigelb
- 500 ml Sahne
Zwetschgenröster:
Zwetschgen waschen, entkernen, vierteln. Zucker in beschichteter Pfanne gleichmäßig verteilen und langsam bei mittlerer Temperatur schmelzen. Temperatur erhöhen und sofort Früchte, Schnaps und Gewürze zugeben. Rühren, bis die Masse karamellisiert.
Muscovadozucker und Balsamico einrühren, nach ca. 3 Minuten auf einen kalten Teller streichen.
Zimteis:
Zucker und Eigelbe vermengen und die beiden Zutaten über einem Wasserbad schaumig einrühren.
Die Sahne schlagen, dann beide Massen vorsichtig vermischen und drei Teelöffel Zimt hinzufügen. Den Zimt erneut vorsichtig mit der Masse vermengen.
Die fertige Masse in eine beliebige (Kuchen-) Form oder kleine Schälchen füllen, mit Alufolie abdecken und für mindestens drei Stunden ins Eisfach geben.
Zwetschgen auf vier tiefe Teller oder Schüsselchen verteilen, je 2 – 3 Eisnocken abstechen und dazu legen, sofort servieren.
- Gewürztraminer (trocken)
der Klassiker mal anders Fränkisches Mostsüpple
der Klassiker mal anders
- 500 ml Weißwein (Spätlese)
- 500 ml Geflügelbrühe
- 350 ml Sahne
- 30 Gramm Zwiebeln
- 30 Gramm Weißes vom Lauch
- 30 Gramm Sellerie
- 30 Gramm Karotten
- 30 Gramm Butter
- 180 Gramm Mehl
- 2 Lorbeerblätter
- 1 EL Butterschmalz
- 4 Scheiben Weißbrot
- Nach Belieben Zucker, Muskat, Zimt, Salz
Gemüse in Butter hell anschwitzen, mit Mehl bestäuben und dann mit Geflügelbrühe, Wein und 250 ml Sahne auffüllen. Gewürze zugeben und ca. 15 Minuten kochen lassen.
Weißbrotscheiben entrinden und in 1 cm große Würfel schneiden. Im heißen Butterschmalz goldbraun rösten und mit Zimt würzen, restliche Sahne steif schlagen.
Suppe durchseihen und mit Muskat und Salz abschmecken.
In tiefe Teller geben, mit geschlagener Sahne und den Zimtkrusteln dekorieren.
- Müller-Thurgau (trocken)
- Silvaner (trocken)
zu halbtrockenen Weinen Flädlesuppe
zu halbtrockenen Weinen
- 1 Bund Schnittlauch
- 1 Liter Fleischbrühe
- 150 Gramm Weizenmehl
- 300 ml Milch
- nach Belieben Speckschwarte zum ausreiben der Pflanne
- Etwas Salz
Aus dem Mehl, der Milch, den Eiern und einer Prise Salz einen glatten, nicht zu dicken Teig rühren. Eine schwere Bratpfanne stark erhitzen, mit dem Speck ausreiben, einen kleinen Schöpflöffel Teig hinein geben, verlaufen lassen und dünne Pfannkuchen (Flädle) backen.
Die Flädle abkühlen lassen, halbieren und in dünne Streifen schneiden.
In klare, sehr heiße Fleischbrühe einlegen und sofort servieren.
- Trollinger (halbtrocken & feinherb)