Nachhaltigkeit im Weinbau
Betriebe, die nachhaltig wirtschaften, berücksichtigen Ökologie, Ökonomie und Soziales gleichermaßen. Jeder Arbeitsschritt vom Rebschnitt bis zum Versand soll so nachhaltig wie möglich sein.
Betriebe, die zertifiziert nachhaltig wirtschaften, berücksichtigen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen. Jeder Arbeitsschritt vom Rebschnitt bis zum Versand soll nachhaltig und möglichst ressourcenschonend sein. Im Außenbetrieb bedeutet das beispielsweise. Pflanzenschutz- und Düngemittel nur nach Bedarf und unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- und Umweltschutzkriterien einzusetzen.
Soziale Aspekte und Materialeinsatz
In der Flaschenweinvermarktung können dünnwandige Flaschen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, da diese mit weniger Energie herzustellen und zu transportieren sind. Soziale Aspekte wirken sich beispielsweise über faire Bezahlung der Mitarbeiter und Weiterbildungsangebote aus.
Fair'n Green, Fairchoice und Ecostep Wein
Der Unterschied zwischen der reinen ökologischen Anbauweise und einer nachhaltigen Weinwirtschaft ist, dass bei der Zertifizierung ökologischer Betriebe übewiegend umweltrelevante Aspekte in den Anbaurichtlinien erfasst sind. Eine Zertifizierung durch anerkannte Stellen wie Fair'n Green, Fairchoice und Ecostep Wein inkludieren zusätzlich auch soziale und ökonomische Aspekte in ihrer Arbeit. Sie verfolgen damit das ganzheitliche Leitbild einer nachhaltigen Weinwirtschaft.
Bei welcher Glasfarbe kann der größte Anteil Altglas eingearbeitet werden?
Bei Grünglas werden im Durchschnitt knapp über 60% Altglas eingearbeitet, Spitzenwerte liegen bei 90%. Der Grund für diese hohen Anteile ist die gute Toleranz des Grünglases gegenüber Fehlfarben.