Ungewöhnlich frühe Hauptweinlese schreitet zügig voran
Nach dem sehr frühen Start der Traubenlese für den Federweißen hat auch die Hauptweinlese in diesem Jahr extrem früh begonnen – für die allermeisten Betriebe so früh wie noch nie.
Eine weitere Besonderheit des Jahrgangs 2026: Der heiße Sommer hat die Trauben in allen Anbaugebieten sehr schnell reifen lassen, sodass von Sachsen bis zum Bodensee bereits gelesen wird. Im großen Stil wird die Weinlese in der ersten Septemberwoche starten.
Die 2026er Lese dürfte auch sehr zügig von statten gehen und relativ schnell beendet sein, da fast alle Sorten gleichzeitig reif werden. Neben den Zuckergehalten bestimmen auch die Fruchtsäuregehalte in den Trauben den diesjährigen Lesetermin. Sie dürfen nicht zu stark absinken, damit die Weißweine ihre typische Frische behalten.
Vielversprechende Qualitäten
Mit der Qualität und insbesondere dem Gesundheitszustand der Trauben sind die Winzerinnen und Winzer sehr zufrieden. Sie erwarten aromatische Weißweine und farbkräftige Rotweine.
Weil die Trauben aufgrund der Trockenheit kleiner als üblich geblieben sind, dürften die Erträge insgesamt eher unterdurchschnittliche ausfallen.
In den nächsten Wochen sollte es möglichst trocken bleiben. Größere Niederschläge würden die ohnehin schon zügige Weinlese noch einmal beschleunigen.
Ansprechpartner/in
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Ernst Büscher
Pressesprecher