Erfolgreiche Delegationsreise nach Japan und China

25.06.26

Nach der Teilnahme an einer viertägigen Wirtschaftsdelegationsreise des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) nach Japan und China, zieht die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), Melanie Broyé-Engelkes, eine positive Bilanz für die deutsche Weinwirtschaft. 

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Asienreise: BMLEH Minister Alois Rainer und Team treiben Umsetzung der Agrarexportstrategie weiter voran
Asienreise: BMLEH Minister Alois Rainer und Team treiben Umsetzung der Agrarexportstrategie weiter voran

Ein konkretes Ergebnis der Reise war die Unterzeichnung einer Protokollerklärung von Bundesminister Alois Rainer und seinem japanischen Amtskollegen, Norikazu Suzuki, nach der die Exporte deutscher Rotweine nach Japan ausgebaut werden sollen. Vor dem Hintergrund, dass deutsche Weine in Japan traditionell stark mit Riesling und anderen Weißweinen assoziiert werden und diese dort bereits ein sehr positives Image genießen, bietet insbesondere das Rotweinsegment zusätzliches Wachstumspotenzial innerhalb eines bereits etablierten Marktes.

Deutsch-chinesischer Austausch unter jungen Weinerzeugern 

Darüber hinaus wurde bei einem exklusiven Round Table im chinesischen Landwirtschaftsministerium der Vorschlag von Melanie Broyé-Engelkes positiv aufgegriffen, den Austausch von Mitgliedern der Generation Riesling (GenR) mit der jungen Winzergeneration aus China zu intensivieren, um die erfolgreiche Entwicklung deutscher Weine und die starke Position des deutschen Rieslings in dem wichtigen asiatischen Weinexportmarkt zu festigen.

Die GenR ist Deutschlands größtes überregionales Netzwerk junger Verantwortungsträger/innen der Weinwirtschaft. Die Zusammenarbeit mit ihren chinesischen Partnern soll auf Augenhöhe erfolgen und auch den kulturellen Austausch untereinander fördern. Die mediale Begleitung kann beidseitig weinaffine Zielgruppen mit spannenden Inhalten begeistern. 

Neue Chance für Export deutscher Rotweine nach Japan 

Broyé-Engelkes bedankte sich bei Bundesminister Rainer für die Möglichkeit, an der Delegationsreise teilzunehmen, bei der die deutschen Weine stets sehr gut herausgestellt wurden. Sie lobte zudem seinen Einsatz für den deutschen Wein im Rahmen der Agrarexportstrategie des Landwirtschaftsministeriums. In der unterzeichneten Protokollerklärung sieht Broyé-Engelkes ein gutes Potenzial, insbesondere den Export deutscher Rotweine nach Japan zu steigern.

„Unsere Spätburgunder sind hervorragende Begleiter zur japanischen Küche und als drittgrößter Spätburgundererzeuger der Welt stehen sowohl sehr gute Qualitäten als auch die nötigen Mengen für größere Ausfuhren zur Verfügung“, so die DWI-Chefin.

Weitere positive Auswirkungen auf den Export zu erwarten

Broyé-Engelkes konnte im Rahmen der Delegationsreise zudem vielversprechende Gespräche mit zahlreichen wichtigen Importeuren, Händlern und Wirtschaftsvertretern beider Länder führen, die mittelfristig positive Effekte auf die Exporte deutscher Weine nach China und Japan erwarten lassen.                                                                                                        

Weiterführende Informationen

  • Deutschland und China verlängern Zusammenarbeit im Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum

  • Homepage Deutsch-Chineisches Agrarzentrum

  • Video: Asiatische Küche trifft Riesling & Co

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