Von früh bis spät - Rebblüte verläuft sehr unterschiedlich

11.06.26

Die Rebblüte hat in diesem Jahr hierzulande in warmen Lagen teilweise schon in der sehr sonnigen Phase Ende Mai begonnen und ist sehr zügig und ohne Probleme verlaufen.

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Die Rebenblüte verläuft in diesem Jahr sehr unterschiedlich.
Die Rebenblüte verläuft in diesem Jahr sehr unterschiedlich.

Dort haben die Beeren derzeit teilweise schon das Stadium der "Schrotkorngröße" erreicht. Wie das Das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilt, weisen die früh verblühten Weinberge einen Entwicklungsvorsprung von gut einer Woche gegenüber dem 30-jährigen Mittel auf. Für sie zeichnet sich schon heute ein sehr früher Lesebeginn ab, der je nach Rebsorte bereits im August sein dürfte. Denn in der Regel sind die Trauben etwa 90 bis 100 Tage nachdem sie verblüht sind lesereif.

Ganz anders stellt sich die Situation in Weinbergen dar, die sich in kühleren Lagen oder Regionen befinden. Dort zieht sich die Rebblüte derzeit aufgrund der kühleren Witterung seit Anfang Juni noch etwas länger hin und verläuft nicht so homogen. Stellenweise gibt es innerhalb eines Weinbergs größere Diskrepanzen im Blütefortschritt. Man spricht hier von einer verzettelten Rebblüte. Sie wird in den nächsten Tagen, wenn die Temperaturen wieder steigen, beendet sein.

Die Winzerinnen und Winzer müssen diese Reifeunterschiede der frühen und späten Weinlagen im Herbst bei der Leseplanung berücksichtigen. Insgesamt gesehen kann die Entwicklung der Reben aktuell als gut bis sehr gut beurteilt werden.

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