Weinkonsumlaune 2025 gedämpft

27.02.26

Das weiterhin getrübte Konsumklima in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr auch auf den Weinmarkt ausgewirkt.

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Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der beauftragten Analyse des Weinmarktes durch NielsenIQ mitteilte, gingen die hierzulande eingekauften Weinmengen und die damit erzielten Umsätze im Vergleich zum Vorjahr jeweils um rund sieben Prozent zurück. Dies betraf sowohl die deutschen als auch die internationalen Weine in gleichem Maße.

Zahl der Haushalte stabil

„Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass pro Haushalt seltener und weniger Wein gekauft wurde. Die Anzahl der Wein einkaufenden Haushalte ist nach Rückgängen den Vorjahren 2025 relativ stabil geblieben. Dies gilt erfreulicherweise insbesondere für Käuferinnen und Käufer deutscher Weine“, erläuterte DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé Engelkes.

Zudem haben die deutschen Erzeugerinnen und Erzeuger im eigenen Land ihren Marktanteil am Weinabsatz gegenüber dem vergangenen Jahr leicht um 0,2 Prozentpunkte auf rund 42,6 Prozent ausbauen können. Die hierzulande drei wichtigsten ausländischen Weinherkunftsländer Italien, Spanien und Frankreich mussten 2025 leichte Marktanteilsverluste hinnehmen. Italienische Weine kamen auf einen Marktanteil von 17 Prozent, gefolgt von Weinen aus Spanien mit 13 Prozent und französischen Weinen mit neun Prozent.

Neue DWI-Kommunikationskampagne

Wie Broyé-Engelkes betont, bleibe die Weinmarktsituation in Deutschland insgesamt weiter angespannt. Um den Marktanteil der heimischen Weine auszubauen, will das DWI in diesem Jahr die Konsumierenden mit einer neuen Kampagne noch stärker für deutsche Weine begeistern.

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