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Der Weinjahrgang 2019 in den Anbaugebieten

05.12.2019

Der diesjährige Weinjahrgang hat bundesweit sehr gute Qualitäten hervorgebracht. „Die jungen 2019er Weißweine präsentieren sich jetzt bereits sehr aromatisch, gut ausbalanciert mit angenehm frischer Fruchtsäure. Die Rotweine ruhen farbkräftig und samtig mit großem Potenzial in den Kellern“, so das Deutsche Weininstitut (DWI).


Dabei war 2019 wie bereits das Vorjahr von hohen Temperaturen und verbreiteter Trockenheit geprägt, die in einzelnen Anbaugebieten teils extrem war. In nahezu allen Regionen führte die intensive Sonneneinstrahlung im Juli zu Sonnenbrandschäden an den Beeren. Ansonsten gab es kaum Probleme mit Rebkrankheiten oder Schädlingen, weshalb fast überall sehr gesunde und hochreife Trauben eingebracht werden konnten. Zum krönenden Abschluss haben viele Betriebe auch noch die Chance für die Bereitung von Beeren- und Trockenbeerenauslesen genutzt.

Vereinzelt hoffen einige Winzer noch auf eine erfolgreiche Eisweinlese, 42 Hektar stehen dafür etwa noch in Rheinland-Pfalz bereit. Doch das Risiko, Trauben für diese edelsüße Spezialität hängen zu lassen, wird hierzulande immer größer, denn durch den Klimawandel verschieben sich die Frosttage mit den erforderlichen Temperaturen von mindestens minus sieben Grad Celsius immer weiter nach hinten.

Die 2019er Erntemenge liegt mit voraussichtlich 8,4 Millionen Hektolitern vier Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt, allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden. Die  Berichte im Downloadbereich zeigen auf, wie sich der Weinjahrgang 2019 in den 13 deutschen Weinbaugebieten entwickelt hat.

Pressemeldung Blick in die Anbaugebiete 2019

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