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Sekt-Auswahl zum Essen

27.12.2017

Zwischen den Jahren wird besonders gerne Sekt genossen. Das Deutsche Weininstitut gibt Tipps, wie man den prickelnden Genuss mit delikaten Speisen gut kombinieren kann:


Beim Sekt sind die Geschmacksbezeichnungen anders geregelt als beim Wein. Seit August 2009 gibt es leicht veränderte Richtwerte, was den Anteil an Restsüße anbelangt.

Seither gelten die folgenden Werte:

0-3 g/l = naturherb (brut nature)
0-6 g/l = extra herb (extra brut)
0-15 g/l = herb (brut)
12-20 g/l = extra trocken (extra dry)
17-35 g/l = trocken (dry)
33-50 g/l = halbtrocken (medium dry, demi-sec)
über 50 g/l = mild (sweet, doux)

Generell gilt, Sekte sind erstaunlich vielseitig, wenn es um die Begleitung von Speisen geht:

Trockene bis herbe Sekte bevorzugen salzige bis pikante Gerichte. Aber Vorsicht: Die Kohlensäure verstärkt Schärfe - etwa von Chili. Daher lieber weniger würzen, damit der Genuss ungetrübt bleibt.

Zu Salaten und pikanten Snacks ist Sekt einfach ideal – bis zu einem gewissen Grad verträgt sich Sekt beispielsweise mit der Säure à la Mixed Pickles und fügt dem Ganzen noch das gewisse Etwas hinzu. An einem Silvesterabend geradezu die Wunschkombination.

Terrinen und Pasteten – sind etwas wählerisch bei Sekt. Empfehlenswert: Spätburgunder Rosé-Sekte, die mit ihrer Fülle und Aromen gut harmonieren. Die bevorzugte Geschmacksrichtung ist in diesem Fall: Trocken.

Desserts – mögen auch prickelnde Kombinationen. Dabei sollte die Süße des Sektes mit der des Desserts harmonieren.

Leichte Biskuits lassen sich mit halb­trockenem Winzersekt kombinieren. Ein lockerer Mandelkuchen beispielsweise ist dafür einfach perfekt.

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