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Sekt-Auswahl zum Essen
Beim Sekt sind die Geschmacksbezeichnungen anders geregelt als beim Wein. Seit August 2009 gibt es leicht veränderte Richtwerte, was den Anteil an Restsüße anbelangt.
Seither gelten die folgenden Werte:
0-3 g/l = naturherb (brut nature)
0-6 g/l = extra herb (extra brut)
0-15 g/l = herb (brut)
12-20 g/l = extra trocken (extra dry)
17-35 g/l = trocken (dry)
33-50 g/l = halbtrocken (medium dry, demi-sec)
über 50 g/l = mild (sweet, doux)
Generell gilt, Sekte sind erstaunlich vielseitig, wenn es um die Begleitung von Speisen geht:
Trockene bis herbe Sekte bevorzugen salzige bis pikante Gerichte. Aber Vorsicht: Die Kohlensäure verstärkt Schärfe - etwa von Chili. Daher lieber weniger würzen, damit der Genuss ungetrübt bleibt.
Zu Salaten und pikanten Snacks ist Sekt einfach ideal – bis zu einem gewissen Grad verträgt sich Sekt beispielsweise mit der Säure à la Mixed Pickles und fügt dem Ganzen noch das gewisse Etwas hinzu. An einem Silvesterabend geradezu die Wunschkombination.
Terrinen und Pasteten – sind etwas wählerisch bei Sekt. Empfehlenswert: Spätburgunder Rosé-Sekte, die mit ihrer Fülle und Aromen gut harmonieren. Die bevorzugte Geschmacksrichtung ist in diesem Fall: Trocken.
Desserts – mögen auch prickelnde Kombinationen. Dabei sollte die Süße des Sektes mit der des Desserts harmonieren.
Leichte Biskuits lassen sich mit halbtrockenem Winzersekt kombinieren. Ein lockerer Mandelkuchen beispielsweise ist dafür einfach perfekt.
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Schaumwein-Winzer: Facebook-Galerie
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