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Report: Steigender Konsum deutscher Weine in Dänemark

23.11.2021

Der deutsche Wein scheint in Dänemark von der Covid-19-Pandemie profitiert zu haben. Der Weinkonsum in Dänemark ist seit 2017 deutlich angestiegen, während der Verbrauch anderer Herkunftsländer zurückgegangen ist. Das ist ein Ergebnis des Denmark Wine Landscapes 2021-Reports von Wine Intelligence.


Man kann dies auf die verbesserte Zugänglichkeit, den Vertrieb und die Vermarktungsanstrengungen während der Pandemie zurückführen, da die Grenzen geschlossen waren und der Import aus anderen Ländern begrenzt war. Da die Dänen nun wieder nach Deutschland einreisen können, um dort weniger stark besteuerten Alkohol und Wein zu kaufen, ist zu erwarten, dass sich dieser Trend auf dem Markt fortsetzen wird.

Darüber hinaus sind die dänischen Weinkonsumenten in Bezug auf ihr Kaufverhalten seit 2018 zunehmend preisbewusster geworden; sie legen beim Weinkauf mehr Wert auf Sonderangebote und haben begonnen, ihn als teures Getränk wahrzunehmen. Dies steht im Gegensatz zu anderen Märkten wie dem Vereinigten Königreich, wo britische regelmäßige Weintrinker sowohl im Off- als auch im Horeca-Handel eine Neigung zeigen, mehr pro Flasche auszugeben, was zu einer Premiumisierung von Wein führt, die auf dem dänischen Markt nicht so offensichtlich ist.

Die Zusammenfassung des Denmark Wine Landscapes 2021-Reports ist über Herrn Eberhard Abele, DWI-Ressortleiter Werbung und Marktforschung (Eberhard.Abel(at)deutscheweine.de) für Betriebe und Erzeuger, die Abgaben an den Deutschen Weinfonds entrichten, kostenfrei erhältlich. Diese Betriebe und Erzeuger erhalten bei Interesse den Gesamtbericht zu attraktiven Sonderkonditionen.

Sonstige Interessenten können den Report im Wine Intelligence Report Shop erwerben. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Wilhelm Lerner, Country Manager Wine Intelligence Deutschland (0175.5806151; Wilhelm(at)Wineintelligence(dot)com)

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