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Meldungen aus dem DWI

Popularität von Winzerglühwein ungebrochen

18.11.2020

Glühwein, insbesondere Winzerglühwein wird immer populärer. Besonders in der Vorweihnachtszeit erfreut sich das Heißgetränk zunehmender Beliebtheit.


Glühweine aus eigener Herstellung sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit im Trend. Neben dem häufig eingesetzten roten Glühwein stieg schon 2019 auch die Popularität weißer Glühweine und von Rosé-Heißgetränken.

Erzeuger finden Sie in der Winzer-Datenbank des Deutschen Weininstituts (DWI). Gehen Sie dort linksseitig auf "Erzeugnisse" und suchen nach "Glühwein".

Außerdem ist Glühwein eines der Highlights in der App Deutsche Weine (jetzt in den Stores von Google und Apple): Wissenswertes rund um Winzerglühwein ist damit auch mobil verfügbar - inklusive der Weinerzeuger, die diesen anbieten.

Tipps: Weinauswahl und Zubereitung

Ob rebsortenrein oder als Cuvée, wer seinen Glühwein lieber selbst zubereitet, sollte auf die Qualität des Grundweines achten: Für den klassischen roten Glühwein sind die Rebsorten Spätburgunder, Dornfelder oder Regent gut geeignet.

Für weißen Glühwein empfehlen sich säuremilde Rebsorten wie etwa Müller-Thurgau, Silvaner oder Kerner. Wer es besonders aromatisch mag, kann auch auf Bukettsorten wie beispielsweise Scheurebe oder Bacchus zurückgreifen. Beim Erwärmen kommen ihre Weinaromen besonders stark zum Ausdruck und harmonieren sehr schön mit den würzenden Zusätzen.

Glühwein oder Winzerglühwein?

Der Begriff  „Winzerglühwein" darf nur verwendet werden, wenn der Glühwein aus eigenen Weinen im Betrieb selbst zubereitet wurde. Bei der Angabe "Deutscher Glühwein" handelt es sich um einen Glühwein aus deutschen Grunderzeugnissen.

Nach dem Weingesetz handelt es sich bei Glühwein um ein "aromatisiertes weinhaltiges Getränk", das ausschließlich aus Rotwein oder Weißwein hergestellt und gesüßt sowie gewürzt wurde. Der Zusatz von Alkohol ist ebenso verboten wie der von Wasser oder Farbstoffen. Der vorhandene Alkoholgehalt muss mindestens 7 Vol.-% und weniger als 14,5 Vol.-% aufweisen.

So wird der Glühwein zum Genuss:

Man nehme einen Liter heimischen Rotwein, süße ihn nach Geschmack mit Kandis oder Honig und füge dann eine in Scheiben geschnittene (ungespritzte) Zitrone oder Orange, vier Gewürznelken sowie eine Stange Zimt hinzu. Apfelstückchen verfeinern den Geschmack. Wenn man liebliche oder halbtrockene Weine verwendet, muss man entsprechend weniger nachsüßen. Für weiße Glühweine ersetzt man die Nelken durch Sternanis. Broschüre mit Rezept-Tipps zum Glühwein

Der Glühweinansatz sollte bei mittlerer Hitze erwärmt werden, ohne dass er siedet. Sonst gehen die filigranen Fruchtaromen verloren und der Geschmack wird bitter. Anschließend soll er bei schwacher Temperatur einige Stunden ziehen. Vor dem Servieren die Gewürze aus dem Wein entfernen und ebenfalls nicht zu heiß servieren.

Mehr Wissen: Beliebtes Wintergetränk

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Video: Be sociable! Enjoy Winzer-Glühwein = German for Vintner's Mulled Wine

Das Würzen des Weines hat in der Weinwelt eine sehr lange Tradition. Schon die alten Römer haben ihren Wein teilweise mit Honig und Gewürzen aromatisiert. Fotos: Deutsches Weininstitut (DWI), deutscheweine.de