Weinaromen

Wein probieren 

Das Wein-Aromarad

Das komplette Genusserlebnis mit dem Wein-Aromarad. Wein genießen kann jeder. Aber kaum jemand ist darin geübt, seine Wahrnehmungen dabei in Worte zu fassen. Und genau dabei kann das Aromarad helfen. 

Hier finden Sie Einordnungen und Beschreibungen, die nach sorgfältiger Verkostung einer breiten Palette deutscher Weiß- und Rotweine erstellt wurden. Dabei haben insbesondere Experten und Weinkenner des Bundes Deutscher Oenologen ihr Wissen und ihre Erfahrung beigesteuert. So fällt es leichter, den Genuss nicht nur zu erleben, sondern auch mitzuteilen. Und gemeinsam genießen macht bekanntlich doppelt Spaß.

Geschmack und Geruch führen gemeinsam zum ganzen Genusserlebnis

Genuss - insbesondere der von Wein - spielt sich nicht nur auf der Zunge ab, sondern ganz wesentlich auch in der Nase. Wollen wir die Bedeutung des Schmeckens und Riechens vergleichen, so liefert der Geschmack ein Grundmuster und informiert über die Harmonie des Weines. Demgegenüber vermittelt der Geruch dessen Vielfalt und unendliche Feinheiten. Die Geschmacksknospen der Zunge lassen uns die vier Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig erkennen.

Im Geruch hingegen offenbaren sich über tausend Geruchsnuancen, von denen die wichtigsten für deutsche Weine im Aromarad zu finden sind. Das komplette Genusserlebnis bilden Geschmack und Geruch aber erst gemeinsam. Beim Schmecken des Weines treten, durch ausgiebiges Schlürfen unterstützt, die Aromastoffe in die Atemluft und beim Ausatmen zwangsläufig in die Nase. Hier entscheidet sich erst, ob der Wein fruchtig oder blumig schmeckt. Wie wichtig dieser sogenannte retronasale Geruch während des Schmeckens ist, kann jeder bei einem Schnupfen feststellen, wenn selbst die Lieblingsspeise plötzlich fad schmeckt, da der Zugang zum Geruchssinn für die Aromastoffe blockiert ist.

 


Wie verkoste ich mit dem Aromarad?

Das Aromarad für Weiß- und Rotweine untergliedert sich in sieben Segmente, die den Geruch beschreiben, sowie eines für den Geschmackseindruck. Der Duft wird zunächst allgemein eingegrenzt (innerer Kreis) und dann genauer umrissen (äußerer Kreis). So können Sie also beim erste Riechen unter Fruchtig riechen, dass ihr Wein nach einer Beere duftet. Durch ein intensiveres Riechen können Sie dann feststellen, ob es sich eher um Holunder oder Johannisbeere handelt oder auch nach beiden riecht.

Aus den einzelnen Aromen eines Weines können Sie auch Schlüsse auf seine Rebsorte und das Anbaugebiet ziehen. So erinnert ein Riesling oft an reife Äpfel oder saftige Pfirsiche, während ein Grauburgunder eher nach Birne und Ananas duftet.

Mit dem Aromarad können Sie kulinarische Genüsse aufeinander abstimmen. So ist zum Beispiel leicht einsichtig, dass ein nach süßen Gewürzen duftender Gewürztraminer sehr gut zu exotischen Speisen passt. Das Schöne dabei ist, das mit dem neuen Wissen jeder den Ausführungen der Experten folgen kann. Und so wird über kurz oder lang aus Jedem ein echter Genießer