Qualität-Standards

Qualität-Standards 

Qualitätsmerkmale

Kurz gefasst: Die subjektive Qualität resultiert aus der Summe der sensorischen Eindrücke, ihrer subjektiven Bewertung sowie der Wertschätzung, die man dem Wein entgegenbringt. Die rechtliche (objektive) Dimension der Qualität orientiert sich hingegen an allgemein verbindlichen Maßstäben und Standards. Sie ist messbar und nachprüfbar.

Der rechtliche Qualitätsbegriff ist im Weingesetz und in den damit verbundenen Vorschriften festgelegt. Das Weinrecht der Europäischen Union bildet den Rahmen und überträgt in bestimmten Fällen Kompetenzen an die weinbautreibenden Länder der EU. Daher weist das Weinrecht innerhalb der EU Gemeinsamkeiten, aber auch nationale Unterscheide auf. Die Einteilung der EU-Rebfläche in Weinbauzonen berücksichtigt die klimatisch unterscheidlichen Produktionsbedingungen und sorgt damit für eine gewisse Chancengleichheit. Die Gruppeneinteilung in Güteklassen schafft die rechtliche Gleichwertigkeit entsprechender Qualitätsbezeichnungen. Die wesentlichen Unterscheide liegen in der Qualitätsfindung und -definition.


Geprüfte Qualität im Glas

Deutsche Spitzenweine werden nicht bereits als solche „geboren“, weil sie aus bestimmten Lagen oder Betrieben stammen. Es gibt weder Namen noch Weinbergslagen, die ein für allemal ein Privileg zur Erzeugung von Spitzenweinen haben. Es geht hierbei allein um die konkret nachgewiesene Qualität im Glas. weiterlesen

Güteklassen

Wir alle kennen diese Begriffe: Kabinett, Spätlese, Auslese. Was steckt nun genau hinter diesen Begriffen? Für viele Weinfreunde ist die Güteklasse eines Weines die wichtigste der gesetzlich vorgeschriebenen Angaben auf einem Weinetikett. In kaum einem anderen Land gibt es eine so große Differenzierung bei den Weinqualitäten, wie in Deutschland. weiterlesen

Mostgewichte

Das Mostgewicht verrät bereits einiges über die zu erwartende Qualität des Weins. Gemessen wird es in Oechsle. Daraus lässt sich der mögliche Alkoholgehalt ableiten. weiterlesen


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Klassifikationsmodell des VDP

Das Modell des VDP beruht auf einem privatrechtlichen Statut der Prädikatsweingüter Deutschlands. Dieses Statut definiert die Qualität eines Weines nach dem "Terroir", der Herkunft in Verbindung mit der Qualität. weiterlesen