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Spätburgunder international im Gespräch

Bei einer verdeckten Probe von 40 Weinen aus 10 Nationen kamen sieben der zehn besten Pinot Noirs aus Deutschland. Nicht nur die Weinfreunde des vereinigten Königreiches horchten auf, auch die internationale und heimische Presse feierte das Ergebnis unisono als verdiente Auszeichnung für Spätburgunder aus deutschen Anbaugebieten.
 

In einer verdeckten Vergleichsprobe erstklassiger Pinot-Noirs-Weine aus zehn Weinnationen, die am Freitag, den 28. Oktober 2011, auf Initiative des Deutschen Weininstituts (DWI) in London organisiert und durchgeführt worden war (youtube-Video), hatten sich die Spätburgunder aus den deutschen Anbaugebieten hervorragend behauptet.

Als bester deutscher Spätburgunder kam der 2008er Spätburgunder, Saulheimer Hölle, vom Weingut Thörle aus dem rheinhessischen Saulheim auf Platz drei ("kick-off"-Video).

Die Ränge eins und zwei belegten der 2009er Pinot Noir Eola Amity Hills des Weinguts Antica Terra (Oregon, USA), vor dem 2008er Pinot Noir Isabelle des Weinguts Au bon Climat aus Kalifornien (USA).

Annika Strebel, 63rd German Wine Queen enjoys Pinot NoirDie Ränge vier bis sieben, sowie neun und zehn gingen ebenfalls nach Deutschland an die Weingüter Paul Fürst (Franken), Ziereisen (Baden) mit zwei Weinen, Gutzler (Rheinhessen), Stodden (Ahr) und Heitlinger (Baden).

Zu der Vergleisprobe waren Weine aus zehn Weinnationen angestellt worden: Argentinien, Australien, Chile, Deutschland, Frankreich, Neuseeland, Österreich, Schweiz, Südafrika, USA.

Die 13-köpfige internationale Expertenjury, der unter anderem die britische Weinkritikerin Jancis Robinson sowie Master of Wine Tim Atkin angehörten, zeigte sich absolut überrascht von den herausragenden Qualitäten und der stilistischen Vielfalt der deutschen Gewächse.

„Dieses tolle Abschneiden der deutschen Spätburgunder hat die Fachwelt hier absolut erstaunt“, berichtete DWI-Marketingleiter des Deutschen Weininstituts, Steffen Schindler, aus London. „Wir haben uns dieser Herausforderung bewusst gestellt, da wir schon seit langem von der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Spätburgunder überzeugt sind. Dies haben unsere Weine heute eindrucksvoll bewiesen“, freute sich DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Die 20 deutschen Weine für die Verkostung im Londoner Restaurant Texture wurden bereits im September im Rahmen einer vom DWI organisierten Auswahlprobe aus insgesamt 380 Spätburgundern bestimmt. Die Jury bildete in diesem Fall die Sommeliere Christina Fischer, der Weinjournalist Stephan Reinhardt, der Direktor des Internationalen Weininstituts Alexander Kohnen sowie der britische Weinexperte Hamish Anderson und Tim Atkin MW, der auch die internationalen Weine für die Londoner Probe ausgewählt hatte.

Rang Produzent  Jahr Sorte Lage Qualitätsstufe Sonstiges
3 Winzerhof Thörle 2008 Spätburgunder Hölle QbA
4 Weingut Rudolf Fürst 2009 Spätburgunder Centgrafenberg Qualitätswein Großes Gewächs
5 Weingut Ziereisen 2007 Spätburgunder Tafelwein Jaspis Alte Reben
6 Weingut Gutzler 2008 Spätburgunder Westhofener Morstein Qualitätswein Großes Gewächs
7 Weingut Ziereisen 2008 Spätburgunder Badischer Landwein Jaspis Alte Reben
9 Weingut Jean Stodden 2009 Spätburgunder QbA Alte Reben
10 Weingut Heitlinger 2009 Pinot Noir Königsbecher QbA Große Lage

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