Seit über 20 Jahren: Deutscher Rotweinpreis
Den jährlichen Wettstreit um den Deutschen Rotweinpreis richtet das internationale Weinmagazin Vinum seit 1987 aus.Als Europas Weinmagazin Vinum 1987 erstmals eine Verkostung um den Deutschen Rotweinpreis ausschrieb, hatten die roten
Rebsorten in Deutschland einen relativ geringen Stellenwert. Ihr Anteil an der Rebfläche erreichte lediglich rund 15
Prozent, heute sind es deutlich mehr als 35 Prozent. Dass nicht nur der Anbau enorm ausgedehnt wurde, sondern dass auch die
Qualität mit wuchs, daran hat der Rotweinpreis nach Einschätzung von Branchenkennern einen wichtigen Anteil. Denn
es wurde bei den Winzern viel Ehrgeiz geweckt und Potenzial sichtbar gemacht.
In der Regel werden bis in den Juli
Anstellungen für den Rotweinpreis entgegen genommen. Zugelassen sind nur Weine ohne Zusatz von Süßreserve.
Den edelsüßen Weinen ab Auslese aufwärts ist eine eigene Kategorie gewidmet, ebenso den immer zahlreicher
werdenden Cuvées. Bei den Sorten gibt es keine Ausgrenzungen. Auch reifere Weine sind zugelassen. Weine aus Versuchsanbau
werden ebenfalls akzeptiert. Die Anstellungsgebühr beträgt ca. 30 Euro pro Probe. Von den Proben sind jeweils zwei
Flaschen einzureichen an die
Erzeugergemeinschaft Winzersekt
«Rotweinpreis Vinum»
Michel-Mort-Straße
55576 Sprendlingen
Fassproben können in der Regel bis Anfang August nachgereicht werden und an den
Organisator direkt geschickt werden:
Rudolf Knoll, Zur Kalluzen 8, 92421 Schwandorf,
Telefon 09431-1228,
E-Mail: rudolf.knoll@t-online.de
Es
werden meist mehr als 1.000 Weine angestellt, die in der Erzeugergemeinschaft Winzersekt in Sprendlingen seit etlichen Jahren
erfasst werden. Die Weine für die Vorrunde werden in zwei Phasen verkostet; danach werden die Weine für das Finale
ausgewählt. Rund 300 Weine werden an zwei Tagen in mehreren Gruppen verkostet, jeweils mit einem Stechen der Besten.
Erst dann werden die Entscheidungen durch eine Fachjury getroffen.
Vinum-Redaktion:
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