Gestampfte Kartoffeln
Sauerkraut und Speck sind die Geschmacksnoten. Hierzu passen säurebetonte, halbtrockene Weine, beispielsweise ein Elbling von der Mosel.Zutaten für 4 Personen:
1 kg Kartoffeln
etwas Salz
500 g Sauerkraut
4 EL Margarine
¼ L Weißwein
¼ L heiße Milch
schwarzer
Pfeffer aus der Mühle
250 g Zwiebeln
375 g Dörrfleisch (Speck)
Zubereitung:
- Die Kartoffeln schälen, waschen und in Salzwasser kochen. Inzwischen das Sauerkraut in der Margarine andünsten, den Wein dazugeben und alles in etwa 30 Minuten kochen.
- Die Kartoffeln abgießen, zerstampfen und mit der heißen Milch zu einem Püree verrühren. Mit Salz und
Pfeffer abschmecken und mit dem Kraut mischen.
Den Ofen auf 200° C vorheizen. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Das Dörrfleisch in Scheiben schneiden. Beides goldgelb braten. - Eine Auflaufform mit der Hälfte der Dörrfleischscheiben auslegen. Die Zwiebeln darauf verteilen, die zerstampften Kartoffeln darauf geben und mit den restlichen Speckscheiben bedecken.
- Den "Stampes" mit aufgelegtem Deckel etwa 20 Minuten im Ofen backen, dann die Oberfläche ohne Deckel mit Oberhitze bräunen lassen.
Historisches:
Gestampfte Kartoffeln nahmen die Weinbauern früher in ihrem Essgeschirr mit in den
Weinberg. Statt Dörrfleisch wurden auch Leberwürste und gebratene Blutwürste auf das Kraut gelegt. Enthielt
das Gericht ein vorgekochtes, in Portionen geteiltes Eisbein, nannte man es "Fräwes". Und wenn der saure Kohl durch
süßen (Weißkohl) ersetzt wird, spricht man von "Kappesmanges".
Weinempfehlung:
Sauerkraut und Speck sind die Geschmacksnoten. Hierzu passen säurebetonte, halbtrockene
Weine, beispielsweise ein Elbling von der Mosel.


























