Bereits zum zweiten Mal in Folge gewann in diesem Jahr ein deutscher Riesling die höchste Auszeichnung der Canberra International Riesling Challenge in Australien.
Ausgezeichnet wurde das Staatsweingut Kloster Eberbach für den besten europäischen und zugleich auch für den weltbesten Riesling. Der 1991er Eiswein aus der Rheingauer Spitzenlage Rauenthaler Baiken erhielt die Höchstbewertung des Wettbewerbs: 56,0 von 60 möglichen Punkten. Im Vorjahr nahm das Juliusspital aus Franken diese Auszeichnung entgegen.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden acht weitere Goldmedaillen für deutsche Weine verliehen, die in dem von australischen Weinen beherrschten Wettbewerb vertreten waren: Weingut Becker-Steinhauer, Veldenzer Kirchberg 2007 (Mosel), Weingut Ernst Popp, Iphofer Julius Echter Berg TBA 2005 (Franken), Weingut Bassermann-Jordan, Deidesheimer Leinhöhle BA 2007 (Pfalz), Weingut Horst Sauer, Escherndorfer Lump, TBA 2007 (Franken), Weingut Studert-Prüm, Wehlener Sonnenuhr Auslese 2007 (Mosel), Weingut Georg Müller Stiftung, Hattenheimer Schützenhaus Spätlese trocken 2007 (Rheingau), Weingut Staffelter Hof, Dhron Hofberger Riesling Auslese 1993 (Mosel). Insgesamt erhielten 69 deutsche Weine eine Auszeichnung, neben den 8 Goldmedaillen waren dies 17 Silber- und 44 Bronzemedaillen.
Die Canberra International Riesling Challenge (www.rieslingchallenge.com) findet seit dem Jahr 2000 statt, seit 2005 können sich Rieslingerzeuger aus aller Welt beteiligen. In diesem Jahr gab es Anstellungen aus sechs Ländern. In der Jury war Deutschland durch Alexander Kohnen von der Wein- und Sommelierschule vertreten. Der deutsche Botschafter in Australien, Dr. Michael Witter, nahm für die Staatsweingüter Kloster Eberbach in Canberra die Trophäen in Empfang.
Das Bild zeigt von links nach rechts: Ken Helm (Canberra International Riesling Challenge), Louisa Rose (Vorsitzende der Jury), Dr. Michael Witter (Deutscher Botschafter), Alexander Kohnen (Direktor Deutsche Sommelier Schule Koblenz).
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