Die Lesezeit ist sicher der spannendste Moment für den Winzer. Dann entscheidet sich, ob die ganze Mühe zur Pflege des Weinbergs
mit einem erfolgreichen Wein belohnt wird.
In diesem Jahr hat die Weinlese früher als gewohnt begonnen, schon in der ersten Augusthälfte. Der kühle Spätsommer hat den
spät reifenden Sorten genützt, die vom sonnigen, meist trockenen September profitierten.
Von der Rebe im Weinberg bis zu einem herrlichen Wein ist es ein weiter Weg. Ein Winzer hat daher im Grunde drei Berufe: Er
ist Weinbauer, Kellermeister und zuletzt Kaufmann.
1985 gründete sich in Deutschland der erste und heute größte deutsche Verband von Ökowinzern „Ecovin“, der hierzulande mit
rund 200 Mitgliedern fast die Hälfte des Ökoweinbaus ausmacht. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Verbände, in denen
biologisch arbeitende Betriebe organisiert sind.
Deutschland zählt zu den nördlichsten Weinbauländern der Welt. Das hier überhaupt Reben wachsen, verdanken die deutschen Winzer
dem warmen Golfstrom, der das Klima Westeuropas begünstigt.
Ein wichtiger Faktor für die Qualität des Weines ist - neben der Rebsorte und der Ausbaumethode – die Lage des Weinberges
und damit verbunden natürlich der Boden, jene Erde, in der die Reben wurzeln.
Eine umfassende Geschichte über Wein könnte ganze Bibliotheken füllen. Daher finden Sie hier nur einen kleinen Abriss mit
einigen interessanten historischen Hintergründen.
Von der Traube zum Wein
Weinbau und Weinbereitung im Überblick
Hier finden Sie die Fakten zur Arbeit des Winzers und Kellermeisters. Außerdem Informationen zum Weinbauklima, zum Terroir
und zur Geschichte des Weinbaus.