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Klima und Witterung

Deutschland zählt zu den nördlichsten Weinbauländern der Welt. Das hier überhaupt Reben wachsen, verdanken die deutschen Winzer dem warmen Golfstrom, der das Klima Westeuropas begünstigt.
 

Trotz allem sind die Bedingungen und Witterungen hierzulande nicht mit dem Mittelmeerraum zu vergleichen: Die Sonne scheint weniger lang, die frostfreie Periode ist kürzer und im Sommer regnet es mehr als in den südlichen Weinbaugebieten. Diese Klimafaktoren haben für den Weinbau ganz spezielle Auswirkungen. Natürlich ist nicht jedes Jahr gleich dem anderen. Der Weinbau ist stark abhängig von der Witterung und den klimatischen Bedingungen während des ganzen Jahres. Darum ist es auch leicht nachzuvollziehen, dass die Weine durch jahrgangbedingte Schwankungen in Quantität und Qualität immer wieder variieren.

Verändert der Klimawandel den Weinbau in Deutschland?
Der Klimawandel stellt die deutschen Winzer in jedem Jahr mit anderen extremen Witterungsbedingungen vor neue Herausforderungen. So fiel beispielsweise 2006 die Eisweinernte wegen des übermäßig milden Klimas aus und 2007 begann die Rebblüte so früh wie noch nie. Insgesamt gesehen profitieren die deutschen Winzer hier am nördlichen Ende des Weltweinbaus jedoch von den gestiegenen Durchschnittstemperaturen der letzten Jahre, sofern sich Ausnahmen wie der trockene Sommer in 2003 nicht regelmäßig einstellen. Die Gefahr, dass die spätreifen Rebsorten nicht die optimale Reife erlange, besteht schon lange nicht mehr. Mit ihren traditionellen Rebsorten sind die deutschen Erzeuger damit auch für die nähere Zukunft noch gut aufgestellt.

 
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