28.07.11 | Ausbilder und Dozenten unterwegsSpannende Weinreise nach Hessen und Baden
24 Ausbilder und Dozenten von Volkshochschulen, gastronomischen Betrieben und Gästeführerorganisationen waren unter Führung
des DWI drei Tage auf Weinreise. Die Exkursion führte zu Winzern und Genossenschaften an der hessischen und badischen Bergstraße
sowie in den Kraichgau. Gleich der erste Betriebsbesuch im Weingut Klumpp wurde zu einem der zahlreichen Höhepunkte der Reise: Ulrich Klumpp führte mit Charme und Herzblut durch die Weinprobe und überzeugte durch Authentizität und hervorragende Tropfen im Glas.
Claus Burmeister, Gutsverwalter der Weingüter Heitlinger und Burg Ravensburg, und seine Frau präsentierten mitten in den Weinbergen die Erzeugnisse der beiden Traditionsgüter im Vergleich. Interessante Aromen, verpackt in einem einheitlichen und beeindruckenden Marketingkonzept erwarteten die Gruppe.
Ein exquisites 4-Gang-Menü mit korrespondierenden Weinen im Restaurant Heitlinger beschloss den ersten Abend.
Bei schönstem Sonnenschein erreichte die Gruppe am nächsten Tag die Bergsträßer Winzergenossenschaft in Heppenheim. Nach einem Sektempfang mit Geschäftsführer Otto Guthier, lud Rebveredler und 1. Vorsitzender der Bergsträßer Winzergenossenschaft Reinhard Antes zum Vortrag „Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Weinbau an der Hessischen Bergstraße“ ein. Klar, verständlich, informativ und in schönstem Bergsträßer Dialekt führte er durch den zweistündigen Vortrag.
Nach einer kurzen Vesper ging es dann auf den Erlebnispfad Wein & Stein. Auch hier konnte Reinhard Antes sein Publikum durch sein Wissen und seine Anekdoten beeindrucken.
Kellermeister Jan Faber vom Weingut Simon-Bürkle führte gekonnt durch die Probe im weinguteigenen Restaurant „Bunter Löwe“ und stellte dabei unter anderem die neue Aromaserie vor: Scheurebe, Muskateller und Gewürztraminer – alle trocken ausgebaut. Das anschließende Abendessen im Bunten Löwen rundete den zweiten Tag harmonisch ab.
Am letzten Tag der Reise zog Charakter-Winzer Thomas Seeger mit seiner unnachahmlichen Art die Gruppe in seinen Bann. Ob er nun über Weinausbau in Amphoren, die Betriebsphilosophie oder seine Harley-Davidson sprach, er hatte die Aufmerksamkeit seines Publikums. Seine Weine waren der gebührende Abschluss der dreitägigen Reise, von der sicherlich viele besondere Eindrücke und Geschmackserlebnisse im Gedächtnis bleiben werden.


























